Der Ausbau des Hochrheins zur Schifffahrtsstraße - Die Geschichte eines gescheiterten Großprojekts


Steiner, Rudolf


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URL: https://ub-madoc.bib.uni-mannheim.de/1338
URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-13384
Dokumenttyp: Dissertation
Erscheinungsjahr: 2006
Ort der Veröffentlichung: Mannheim
Verlag: Universität Mannheim
Hochschule: Universität Mannheim
Gutachter: Matz, Klaus-Jürgen
Datum der mündl. Prüfung: 30 Juni 2006
Sprache der Veröffentlichung: Deutsch
Einrichtung: Philosophische Fakultät > Neuere Geschichte (Erbe Em)
Fachgebiet: 380 Handel, Kommunikation, Verkehr
Normierte Schlagwörter (SWD): Schifffahrt , Großprojekt , Verkehrsinfrastruktur , Wasserstraße , Landeskunde , Hochrhein , Baden , Verkehr , Südbaden
Freie Schlagwörter (Deutsch): Rhein, Schiffbarmachung, Landesentwicklung, Ausbauprojekt, Hochrheinausbau
Freie Schlagwörter (Englisch): navigation, Rhine River, waterway, technical project, infrastructure
Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Genese, Verfall und Scheitern eines der ehrgeizigsten technischen Großprojekte des 20. Jahrhunderts im süddeutschen Raum – dem Ausbau des Rheinabschnitts zwischen Basel und dem Bodensee zu einer schiffbaren Wasserstraße. Hatte es bereits seit dem Mittelalter mehrere erfolglose Versuche gegeben, die zahlreichen natürlichen Hindernisse auf dem Hochrhein, wie die genannte Strecke bezeichnet wird, zum Zwecke einer durchgängigen Schifffahrt bis zum Bodensee zu beseitigen, war ein erstes ernstzunehmendes Ausbaukonzept erst um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden. Dieses von einem unbändigen Pioniergeist getragene, die damaligen bautechnischen Möglichkeiten nutzende Großprojekt war für alle nachfolgenden Entwürfe stets maßgebend geblieben. Trotz aller intensiven Bemühungen um eine Verwirklichung, war dieses ehrgeizige Vorhaben jedoch nie über sein Planungsstadium hinausgewachsen. Gegenwärtig besteht keinerlei Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der offiziellen Planungsarbeiten; in der öffentlichen Meinung spielt das Hochrheinausbauprojekt – im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten – überhaupt keine Rolle mehr. Damit wird die berechtigte Frage aufgeworfen, welche Gründe letztlich zum Scheitern geführt haben. In diesem Kontext muss generell geklärt werden, welche Hoffnungen und Wünsche mit der Wasserstraße verbunden wurden bzw. welche Bedenken dem Vorhaben entgegengebracht wurden. Weiterhin gilt zu fragen, wer die Befürworter und wer die Gegner des Projekts waren und wie die politisch Verantwortlichen sich jeweils des Projekts annahmen. Die Tatsache, dass es sich beim Hochrheinausbau um ein Projekt von internationaler Bedeutung handelte, bedingt zudem eine genaue Betrachtung der Verhältnisse dies- und jenseits des Rheins. Die vorliegende Arbeit entstand aus dem Interesse heraus, sich all diesen Fragestellungen und Problemkreisen intensiver zuzuwenden und damit eine noch bestehende Forschungslücke zu schließen. Dem chronologischen Prinzip folgend, wird der Frage nach den Gründen für das Scheitern nachgegangen. Im Ergebnis liegt nunmehr die erste historische Gesamtabhandlung über das Projekt der Schiffbarmachung des Hochrheins vor.
Übersetzter Titel: The extension of the "Hochrhein" as a navigable waterway - The history of a failed major-project (Englisch)
Übersetzung des Abstracts: The present work deals with the development, decline and failure of one of the most ambitious technical projects of the 20th century in Southern Germany – the extension of the Rhine River between Basel and Lake of Constance as a navigable waterway. While there had been several unsuccessful attempts since the Middle Ages to remove the numerous natural obstacles in the "Hochrhein", as the mentioned part of the Rhine River is also named, for the purpose of a continuous navigation up to Lake of Constance, a first serious concept for extending the Rhine River to a navigable waterway arose by the turn of the 20th century. This major project, which was inspired by a tremendous pioneering spirit and which used the potentials of civil engineering of that time, remained a benchmark for all following designs. However, in spite of all intensive efforts of implementation, this ambitious project never left its phase of planning. Currently, there is no hope for a resumption of the official planning. In the public opinion the project to extend the navigability of the „Hochrhein“ does not play a part any more – in contrast to former decades. Therefore it is justified to ask for the causes that finally lead to its failure. In this context one generally has to clarify which aspirations and desires were associated with this waterway respectively which objections were brought forward against the project. Further, on one has to ask who were the supporters but also the adversaries and how the politicians in charge took care of the project in each case. The fact that the extension of the „Hochrhein“ as a navigable waterway was a project of international interest requires a close view on the circumstances on both sides of the Rhine River. The present work stems from the interest to turn towards all of these questions and problems more intensively and to close an existing research gap. Following the principle of chronology, the question on the reasons for the failure is traced. As a result, this work is the first historical overall disquisition on the navigability of the "Hochrhein". (Englisch)
Zusätzliche Informationen:

Das Dokument wird vom Publikationsserver der Universitätsibliothek Mannheim bereitgestellt.




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Steiner, Rudolf (2006) Der Ausbau des Hochrheins zur Schifffahrtsstraße - Die Geschichte eines gescheiterten Großprojekts. Mannheim [Dissertation]
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