The Disposition Effect: Explanations, Experimental Evidence, and Implications for Asset Pricing


Zuchel, Heiko


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URL: https://ub-madoc.bib.uni-mannheim.de/41
URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-416
Dokumenttyp: Dissertation
Erscheinungsjahr: 2001
Ort der Veröffentlichung: Mannheim
Verlag: Universität Mannheim
Hochschule: Universität Mannheim
Gutachter: Weber, Martin
Datum der mündl. Prüfung: 12 Dezember 2001
Sprache der Veröffentlichung: Englisch
Einrichtung: Fakultät für Betriebswirtschaftslehre > Wirtschaftsinformatik III (Schader)
Fachgebiet: 330 Wirtschaft
Normierte Schlagwörter (SWD): Kapitalmarkt , Psychologie , Experimentelle Wirtschaftsforschung , Wertpapierkurs , Handelsvolumen
Freie Schlagwörter (Deutsch): Momentum , Anlegerverhalten , Verlusteskalation
Freie Schlagwörter (Englisch): momentum , asset pricing , investor psychology , return predictability
Abstract: The disposition effect describes the tendency to sell winners (stocks with a paper gain) and hold losers (stocks with a paper loss).The disposition effect has been documented in many empirical studies. Given the amount of evidence for the disposition effect, it is natural to ask why investors tend to behave this way. This question is addressed in Chapter 1. I review existing explanations and argue that none of them is satisfactory because they either fail to capture the disposition effect or because they are not supported by empirical evidence. I point out that there is a large psychological literature on entrapment, escalation of commitment, and sunk cost, that studies phenomena that are very similar to the disposition effect. This literature suggests an explanation of the disposition effect based on cognitive dissonance theory. Chapter 2 deals with the question how market prices are affected by the disposition effect. I study the time series of equilibrium returns in a model with a representative investor. The main result is that the disposition effect implies trend continuation: Prior gains are on average followed by high returns, prior losses are on average followed by low returns. This general conclusion stems from the negative feedback nature of the disposition effect. If investors like to hold losers and do not like to hold winners, then - in equilibrium - there has to be a reward (a higher expected return) for holding winners and selling losers In Chapter 3 I study trading volume under the assumption of the disposition effect. By linking current asset demand to prior gains or losses the disposition effect motivates trade and brings about patterns in equilibrium returns. I argue that the patterns in trade and returns generated by the disposition effect are broadly consistent with the evidence on momentum and trading volume. Chapter 4 studies the influence of prior gains or losses on risk taking in an experiment.
Übersetzung des Abstracts: Der Dispositionseffekt beschreibt die Neigung Gewinneraktien (Aktien, die höher notieren als zum Zeitpunkt des Kaufs) zu verkaufen und Verliereraktien (Aktien, die niedriger notieren als zum Zeitpunkt des Kaufs) zu halten. Wie in einigen jüngeren empirischen Studien nachgewiesen werden konnte beschreibt der Dispositionseffekt das tatsächliche Verhalten einiger Privatanleger. Die Existenz des Dispositionseffektes ist somit unstrittig. Strittig ist allerdings die Theorie des Dispositionseffekts, also die Antwort auf die Frage weshalb sich Investoren gemäß dem Dispositionseffekt verhalten. Gegenstand des ersten Kapitels ist die Darstellung und Bewertung der bestehenden Erklärungsansätze für den Dispositionseffekt. In Kapitel 2 untersuche ich den Einfluss des Dispositionseffektes auf die Entwicklung von Gleichgewichtskursen eines Wertpapiers. Das zentrale Ergebnis ist, dass der Dispositionseffekt im Gleichgewicht eine Trendverlängerung impliziert: Kursgewinne bedueten eine erhöhte erwartete zukünftige Rendite, Kursverluste bedeuten eine verringerte erwartete zukünftige Rendite. Eine solche Trendverlängerung ist eine mögliche Erklärung für die empirisch belegte Profitabilität von Momentum-Strategien - Handelsstrategien, die Aktien mit hoher vergangener Rendite kaufen und Aktien mit geringer vergangener Rendite verkaufen. In Kapitel 3 untersuche ich den Einfluss des Dispositionseffekts auf das Handelsvolumen. Es zeigt sich, dass verstärkte Handelsaktivität eine stärkere Trendverlängerung bewirkt. In Kapitel 4 untersuche ich experimentell das Verhalten in sequentiellen Entscheidungen unter Risiko. (Deutsch)
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Zuchel, Heiko (2001) The Disposition Effect: Explanations, Experimental Evidence, and Implications for Asset Pricing. Mannheim [Dissertation]
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