Essays on Systemic Risk


Prokopczuk, Marcel


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URL: http://ub-madoc.bib.uni-mannheim.de/2286
URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-22866
Dokumenttyp: Dissertation
Erscheinungsjahr: 2009
Verlag: Universität Mannheim
Gutachter: Bühler, Wolfgang
Datum der mündl. Prüfung: 11 März 2009
Sprache der Veröffentlichung: Englisch
Einrichtung: Fakultät für Betriebswirtschaftslehre > ABWL u. Finanzierung (Theissen)
Fachgebiet: 330 Wirtschaft
Normierte Schlagwörter (SWD): Bank , Risiko
Freie Schlagwörter (Englisch): Systemic Risk , Contagion
Abstract: Chapter 1: Introduction Chapter 2: Systemic Risk: Is the Banking Sector Special? In this paper we empirically investigate the degree of systemic risk in the banking sector versus other industry sectors in the United States and in Germany. We characterize the systemic risk in each sector by the lower tail dependence of stock returns. Our study differs from the existing literature in three aspects. First, we compare the degree of systemic risk in the banking sector with other sectors in the economy. Second, we analyze how the systemic risk depends on the state of the economy. Third, we address the problem of systemic risk in an international context by comparing the US and the German banking system. Our study shows in most cases considered that the systemic risk of the banking sector is significantly larger than in all other sectors. Especially it differs from the systemic risk in the insurance sector, the second strongly regulated financial subsystem. Moreover, the degree of systemic risk is higher under adverse market conditions. Finally, we find that the banking sector in Germany shows a lower systemic risk than the US banking sector. Chapter 3: Intra-Industry Contagion Effects of Earnings Surprises in the Banking Sector In this paper we investigate whether contagion is present in the banking sector by analyzing how banks are affected by negative earnings surprises from their competitors. The banking sector is of crucial importance for the economy and, thus, highly regulated on an individual bank level. However, a high degree of contagion risk should call for a regulation of the financial network rather than solely regulating on an individual level. To be able to make a judgment about the magnitude of possible contagion effects we compare the results of the banking sector with the results of the non-banking industries. We find that earnings surprises cause significant contagion in the banking sector. In contrast, we do not find this effect in the non-banking sectors, including the insurance sector. The magnitude of contagion in the banking sector is positively related with the size of the bank reporting an earnings surprise, as well as the size of the affected banks. Chapter 4: Portfolio Management in the Presence of Systemic Risk In this paper we empirically investigate the consequences of systemic risk for stock market investors. To tackle this issue, we consider two different investment strategies. One strategy being crisis conscious, i.e. taking the possibility of systemic events into account - the other one being crisis ignorant and thus, disregarding systemic risk. We compare the optimal portfolio choices and investment results of these strategies in an historical simulation, using almost three decades of historical stock price data. Our main findings are as follows: the crisis conscious investor tends to choose less extreme portfolio weights for individual stocks than the ignorant investor. The overall risky investment is, however, of similar size for both. By ignoring the possibility of systemic events, the crisis ignorant strategy performs significantly worse from the viewpoint of expected return as well as expected utility. Chapter 5: Concluding Remarks
Übersetzter Titel: Aufsätze zu systemischen Risiken (Deutsch)
Übersetzung des Abstracts: Kapitel 1: Einleitung Kapitel 2: Systemic Risk: Is the Banking Sector Special? Kapitel 2 untersucht empirisch den Grad des systemischen Risikos im Bankensektor und vergleicht diesen mit den anderen Industriesektoren in den USA und Deutschland. Die Höhe des systemischen Risikos wird mit Hilfe der unteren Randabhängigkeit (lower tail dependence) von Aktienrenditen gemessen. Die vorliegende Studie unterscheidet sich von der bisherigen Literatur hauptsächlich durch drei Aspekte. Erstens ist es die erste Studie, die das systemische Risiko des Bankensektors mit anderen Sektoren der Ökonomie vergleicht. Zweitens wird die Abhängigkeit des systemischen Risikos vom Zustand der Ökonomie untersucht. Drittens wird ein Vergleich des Deutschen und des US Bankensystems durchgeführt. Es zeigt sich, dass in den allermeisten Fällen das systemische Risiko im Bankensektor höher ist als in den anderen Sektoren. Insbesondere ist das Risiko auch signifikant höher als im Versicherungssektor, dem zweiten stark regulierten Sektor. Weiterhin steigt das systemische Risiko in Zeiten adverser Marktentwicklungen deutlich an. Abschließend wird gezeigt, dass das systemische Risiko in Deutschland geringer ist als in den USA. Kapitel 3: Intra-Industry Contagion Effects of Earnings Surprises in the Banking Sector Kapitel 3 untersucht ob Ansteckungseffekte (contagion) im Bankensektor zu beobachten sind indem analysiert wird wie Banken durch negative Gewinnüberraschungen ihrer Konkurrenten beeinflusst werden. Der Bankensektor ist von größter Wichtigkeit für eine Volkswirtschaft. Aus diesem Grund werden Banken auf Individualebene stark reguliert. Ein hoher Grad von Ansteckungsrisiken sollte als Indiz gesehen werden, dass das Finanzsystem als Ganzes, und nicht die Komponenten individuell reguliert werden sollten. Um die Größenordnung der Ansteckungseffekte beurteilen zu können, werden die Resultate für den Bankensektor mit den anderen Sektoren der Ökonomie verglichen. Es zeigt sich, dass der Bankensektor signifikante Ansteckungseffekte aufweist. Im Gegensatz dazu, werden in allen anderen Sektoren, einschließlich des Versicherungssektors, keine Ansteckungseffekte gemessen. Die Höhe der Ansteckungseffekte hängt positiv mit der Größe der betrachteten Banken zusammen. Kapitel 4: Portfolio Management in the Presence of Systemic Risk Kapitel 4 untersucht empirisch die Konsequenzen von systemischen Risiken für Aktienmarktinvestoren. Um dies umzusetzen, werden zwei verschiedene Investitionsstrategien untersucht: Eine krisenbewusste und eine krisenignorante Strategie. Es werden die optimalen Portfoliowahlen und Investitionsergebnisse mit Hilfe einer historischen Simulationsstudie verglichen. Die Hauptresultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: Der krisenbewusste Investor wählt tendenziell weniger extreme Gewichte für die einzelnen Aktien seines Portfolios. Der Gesamtanteil des Gesamtvermögens den die beiden Investoren in riskante Aktien investieren ist jedoch in etwa gleich hoch. Durch die Vernachlässigung von systemischen Risiken schneidet der krisenignorante Investor signifikant schlechter ab als der krisenbewusste Investor. Dies gilt sowohl in Bezug auf erwartete Rendite als auch in Bezug auf erwarteten Nutzen. Kapitel 5: Schlussbemerkungen (Deutsch)
Zusätzliche Informationen:

Das Dokument wird vom Publikationsserver der Universitätsbibliothek Mannheim bereitgestellt.




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Prokopczuk, Marcel (2009) Essays on Systemic Risk. Open Access [Dissertation]
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