Über kurz oder lang : welche Rolle spielt der Anlagehorizont bei Investitionsentscheidungen?


Klos, Alexander ; Langer, Thomas ; Weber, Martin


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URL: http://ub-madoc.bib.uni-mannheim.de/2782
URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-27824
Dokumenttyp: Arbeitspapier
Erscheinungsjahr: 2002
Sprache der Veröffentlichung: Deutsch
Einrichtung: Fakultät für Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre > Sonstige - Fakultät für Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre
MADOC-Schriftenreihe: Sonderforschungsbereich 504 > Rationalitätskonzepte, Entscheidungsverhalten und ökonomische Modellierung (Laufzeit 1997 - 2008)
Fachgebiet: 330 Wirtschaft
Normierte Schlagwörter (SWD): Kapitalanlage , Laufzeit , Rendite , Risiko , Optionspreistheorie , Erwarteter Nutzen
Abstract: Die Frage, wie das Risiko einer Investition durch den Anlagehorizont beeinflusst wird, ist insbesondere im Rahmen von Altersvorsorgeentscheidungen von zentraler Bedeutung. In der Anlagepraxis wird häufig auf das Gesetz der großen Zahlen verwiesen, das dafür sorgt, dass eine hinreichend langfristige Investition fast sicher die positive Durchschnittsrendite der Anlage realisiert und damit praktisch risikolos wird. Dem entgegen stehen theoretische Überlegungen, die z.B. aus Sicht der Erwartungsnutzentheorie eine Irrelevanz des Anlagehorizontes propagieren. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die wichtigsten Argumente in der Diskussion zwischen Praktikern und Theoretikern strukturiert darzustellen, die Ursachen der unterschiedlichen Ergebnisse herauszuarbeiten und damit zu einer Klärung des Sachverhalts beizutragen. Dabei soll auch verdeutlicht werden, warum die Irrelevanz des Anlagehorizontes kein allgemeines Resultat der Erwartungsnutzentheorie ist, sondern auf einer sehr speziellen Annahmenkonstellation berut. Durch eine Erweiterung der Modelle um Aspekte wie Background-Risiko und autokorrelierte Renditen wird die erwartungsnutzenbasierte Analyse nicht nur praxisnäher, sie führt auch zu differenzierteren und keineswegs stets im Widerspruch zur Praktikermeinung stehenden Ergebnissen.
Übersetzung des Abstracts: The question how an allocation decision is influenced by the investment horizon is of highest practical relevance, in particular in the context of retirement savings. Practitioners refer to the law of large numbers to argue that for a sufficiently long investment horizon it is almost certain to realize a return close to the mean return of the asset. Such time diversification effects allow an investor to appreciate the high returns of stocks without bearing too much of a risk. In contrast to this reasoning, there are theoretical arguments, e.g. from the view point of expected utility theory, that claim the investment horizon to be irrelevant for the allocation decision. It is the goal of this paper to present the most relevant arguments in the debate between the two camps and to pinpoint the reasons for the confusion. We further aim to show that even in an expected utility framework the irrelevance of the investment horizon is by no means a general result. An extension of the basic model by aspects as background risk or autocorrelated returns does not only result in more realistic scenarios, but also demonstrates that expected utility results can be well in line with the practitioners' view. (Englisch)
Zusätzliche Informationen:

Das Dokument wird vom Publikationsserver der Universitätsbibliothek Mannheim bereitgestellt.




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