Essays in Public Economics


Saß, Björn Uwe


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URL: http://ub-madoc.bib.uni-mannheim.de/2940
URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-29402
Dokumenttyp: Dissertation
Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Universität Mannheim
Gutachter: Janeba, Eckhard
Datum der mündl. Prüfung: 8 Juni 2010
Sprache der Veröffentlichung: Englisch
Einrichtung: Fakultät für Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre > VWL, insbes. Finanzwissenschaft u. Wirtschaftspolitik (Janeba)
Fachgebiet: 330 Wirtschaft
Fachklassifikation: JEL: H25 J18 J13 F22 H26 ,
Normierte Schlagwörter (SWD): Einwanderung , Steuer , Familienpolitik , Schattenwirtschaft , Einkommensumverteilung , Kinderbetreuung , Anreiz
Freie Schlagwörter (Deutsch): heterogene Firmen , politische Reformen
Freie Schlagwörter (Englisch): immigration , shadow economy , childcare subsidy , heterogeneous agents
Abstract: This thesis examines three different topics in the area of public economics. Chapter 2 looks at distributional issues that arise from immigration into an industrialised country and possible mechanisms to compensate native losers. In Chapter 3, it is examined in how far a country's tax system affects a firm's decision to evade taxes and produce in the shadow economy. Chapter 4 analyses the impact of a special childcare policy on the parents' decision to make use of publicly subsidised nurseries. The second chapter analyses how a sustainable immigration policy can be implemented if the majority of native voters loses from immigration individually. Using a model with agents of two skill types, a government that maximises the utility of the majority of unskilled natives has to rely on a concept of delayed immigration to guarantee a compensation for the losing majority. The concept implies that the government distinguishes between immigrants and natives and redistributes at the same time between skilled and unskilled natives. Thus, even a Pareto improvement for all agents can be guaranteed. This is the more important as for specic parameter combinations all natives lose from immigration if initially a redistributive tax scheme of the Stiglitz (1982)-type is in place. The third chapter deals with the interaction between different tax instruments and a firm's choice to operate in the official or shadow economy. Using a linear output tax, a fixed tax, a detection probability and a fine rate in a homogeneous good heterogeneous firm model, it replicates the empirical finding that more productive firms work in the official whereas less productive firms work in the shadow sector. The extent of the shadow economy as well as various industry characteristics such as productivity, overall output, and the number of firms are differently affected by the four tax instruments. Whereas the fixed tax is crucial for the existence of a shadow economy, the linear tax and the fine rather determine its extent. As a consequence, the shadow economy can be reduced by increasing the linear tax and decreasing the fixed tax in a differential incidence. This comes at the cost of a loss in overall productivity, though. The fourth chapter examines a special child care policy in the German state of Thuringia. Since July 1, 2006 parents of a two-year old child in Thuringia are eligible to a subsidy of 150 Euro per month once they do not make use of publicly-subsidised childcare for their child. The chapter analyses the impact of the introduction of this cash-for-care subsidy onto the parents' childcare decision. It finds that the subsidy has reduced the enrolment share of two-year old children in publicly-subsidised daycare, i.e. the number of children in daycare relative to the cohort size, by more than 9 percentage points based on an initial level of 80% in the spring of 2006. The effect takes place on the extensive margin only whereas no impact on the intensive margin, i.e. on daycare hours, can be found. The results are obtained in a difference-in-difference-in-difference framework that compares across age groups and German states.
Übersetzter Titel: Beiträge zur Finanzwissenschaft (Deutsch)
Übersetzung des Abstracts: Diese Arbeit befasst sich mit drei verschiedenen Themengebieten aus dem Bereich der Finanzwissenschaft. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit Verteilungsfragen, die sich aus Immigration in industrialisierte Länder ergeben, und mit Mechanismen mit denen individuelle Verlierer von Immigration kompensiert werden können. Im dritten Kapitel geht es um den Einfluss des Steuersystems eines Landes auf die Entscheidung einzelner Unternehmen, Steuern zu hinterziehen oder in der Schattenwirtschaft aktiv zu werden. Das vierte Kapitel analysiert die Auswirkungen einer spezifischen familienpolitischen Maßnahme auf die Kinderbetreuungsentscheidung der Eltern. Das zweite Kapitel untersucht, wie eine Einwanderungspolitik, die dauerhaft von der Bevölkerung unterstützt wird, realisiert werde kann, wenn die Bevölkerungsmehrheit individuell durch Immigration geringqualifizierter Arbeitskräfte verliert. In einem Modellrahmen, in dem die Agenten unterschiedliche Fähigkeiten haben, ist eine am Wohlergehen der Mehrheit der Bevölkerung orientierte Regierung darauf angewiesen, Gebrauch von verschiedenen Steuerinstrumenten zu machen, um die heimischen Verlierer von Einwanderung zu kompensieren. So wird sie sowohl von den hochqualifizierten Gewinnern zu den geringqualifizierten Verlierern umverteilen, als auch die Immigranten zur Kompensation der inländischen Verlierer heranziehen. Auf diese Weise kann die Regierung eine Paretoverbesserung für das Inland erreichen. Dies ist umso mehr von Bedeutung, als alle Inländer verlieren können, wenn in der Ausgangssituation ein umverteilendes Steuersystem vom Stiglitz (1982)-Typ existiert. Das dritte Kapitel setzt sich mit dem Einfluss verschiedener Steuerinstrumente auf die Entscheidung eines Unternehmens, in der offiziellen oder der Schattenwirtschaft zu produzieren, auseinander. Die untersuchten Steuerinstrumente sind dabei eine lineare Steuer auf den Output, eine fixe Steuer, eine Entdeckungswahrscheinlichkeit für schattenwirtschaftliche Aktivitäten und ein Strafsatz. In einem Modell mit einem homogenen Gut, das von heterogenen Firmen hergestellt wird, kommt es zu der empirisch belegten Verteilung der Firmen, so dass die produktiveren Unternehmen in der offiziellen Wirtschaft agieren, während die weniger produktiven in die Schattenwirtschaft ausweichen. Das Ausmaß der Schattenwirtschaft sowie verschiedene Charakteristika des Unternehmenssektors wie z.B. Produktivität, Gesamtproduktion und die Anzahl der produzierenden Firmen werden durch die vier Steuerinstrumente in unterschiedlicher Art und Weise beeinflusst. Während die fixe Steuer wichtig für die Existenz der Schattenwirtschaft ist, bestimmen die lineare Steuer und der Strafsatz stärker ihr Ausmaß. Daher lässt sich die Schattenwirtschaft steueraufkommensneutral verringern, indem man die produktionsunabhängigen Steuerinstrumente verringert und die lineare Steuer entsprechend erhöht. Das vierte Kapitel analysiert die Konsequenzen einer spezifischen familienpolitischen Maßnahme in Thüringen. Seit dem 1. Juli 2006 haben Eltern von zweijährigen Kindern in Thüringen Anspruch auf ein Betreuungsgeld (Thüringer Landeserziehungsgeld) in Höhe von 150 Euro, wenn sie keinen Gebrauch von einem staatlich subventionierten Platz in einer Kindertageseinrichtung machen. Betrachtet werden die Auswirkungen auf die Betreuungsentscheidung der Eltern. Die Einführung des Betreuungsgeldes hat dazu geführt, dass entgegen eines ansonsten positiven Trends die Betreuungsquote für zweijährige Kinder zwischen 2006 und 2007 um über 9 Prozentpunkte zurückgegangen ist. Vor der Einführung des Betreuungsgeldes lag sie bei 80%. Hingegen lässt sich kein Effekt auf die Betreuungsdauer der Kinder in Kindertageseinrichtungen finden. Für die Analyse wird die Gruppe der zweijährigen in Thüringen mit der selben Altersgruppe in Sachsen und über Altersgruppen hinweg verglichen. (Deutsch)
Zusätzliche Informationen:

Das Dokument wird vom Publikationsserver der Universitätsbibliothek Mannheim bereitgestellt.




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