The Generation Effect and Source Memory


Mattern, Sandra D.


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URL: https://ub-madoc.bib.uni-mannheim.de/3074
URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-30740
Dokumenttyp: Dissertation
Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Universität Mannheim
Gutachter: Erdfelder, Edgar
Datum der mündl. Prüfung: 20 Dezember 2010
Sprache der Veröffentlichung: Englisch
Einrichtung: Fakultät für Sozialwissenschaften > Sonstige - Fakultät für Sozialwissenschaften
Fachgebiet: 150 Psychologie
Normierte Schlagwörter (SWD): Kognition , Episodisches Gedächtnis , Gedächtnis, Schema
Freie Schlagwörter (Deutsch): Konzeptuelle Verarbeitung
Freie Schlagwörter (Englisch): Cognition, Episodic Memory, Memory, Schema, Conceptual Processing
Abstract: Superior memory performance for self-generated items compared to read or simply perceived items is called the positive generation effect, whereas the reverse pattern is called the negative generation effect. For item memory tasks, a positive generation effect typically occurs (cf., Slamecka & Graf, 1978). In contrast to this, no clear picture exists as to whether a positive or a negative generation effect is bound to emerge for source memory of perceptual attributes, due to empirical evidence for both outcomes. Therefore, the two lines of research investigated in the course of the present dissertation deal with the generation effect and source memory. They aim to shed light on present inconsistencies and contradictions as well as to illuminate unanswered questions. In the first line of research, I addressed the role of the processing of perceptual attributes and of the processing of internal states in memory for the degree of completeness. In the second line of research, I investigated the role of increased conceptual processing for the memory of presentation colour, for which a negative generation effect has been found consistently (e.g., Mulligan, 2004; Mulligan, Lozito, and Rosner, 2006; Riefer et al., 2007). All data were achieved in laboratory experiments and were analysed using the multinomial processing tree model for crossed source dimensions (Meiser & Bröder, 2002). I conclude (a) that self-reference plays a critical role for generation effect studies when attempting to investigate source memory and (b) that conceptual and perceptual processing play a less critical role than assumed – results could rather be interpreted as evidence in favour of a more general account involving visual and non-visual processing.
Übersetzter Titel: Generierungseffekt und Quellengedächtnis (Deutsch)
Übersetzung des Abstracts: Bessere Gedächtnisleistung für selbstgenerierte Items verglichen mit der für gelesene oder einfach wahrgenommene Items bezeichnet man mit dem Ausdruck positiver Generierungseffekt, wohingegen das umgekehrte Ergebnismuster mit dem Begriff negativer Generierungseffekt bezeichnet wird. In Itemgedächtnisaufgaben tritt typischerweise ein positiver Generierungseffekt auf (siehe Slamecka & Graf, 1978). Im Vergleich hierzu existiert kein eindeutiges Bild dafür, ob ein positiver oder ein negativer Generierungseffekt in Quellengedächtnisaufgaben für perzeptuelle Attribute auftritt, da bisher beide Befundmuster empirisch unterstützt werden konnten. Daher sind die zwei Untersuchungslinien der vorliegenden Dissertation auf das Forschungsfeld Generierungseffekt und Quellengedächtnis ausgerichtet. Die beiden Untersuchungslinien zielen darauf ab gegenwärtige Inkonsistenzen oder Widersprüche ebenso wie noch offene Fragen genau zu beleuchten. Innerhalb der ersten Untersuchungslinie wurden zwei unterschiedliche Verarbeitungsweisen, nämlich die Verarbeitung perzeptueller Attribute und die Verarbeitung interner Prozesse, für das Gedächtnis des Grades der Vollständigkeit untersucht. Innerhalb der zweiten Untersuchungslinie stand die Rolle einer stärkeren konzeptuellen Verarbeitung für das Gedächtnis der Präsentationsfarbe im Mittelpunkt – In Zusammenhang mit der Erinnerung der Präsentationsfarbe tritt typischerweise ein negativer Generierungseffekt auf (siehe zum Beispiel Mulligan, 2004; Mulligan, Lozito, and Rosner, 2006; Riefer et al., 2007). Alle Daten wurden in Laborexperimenten gewonnen und mit dem multinomialen Verarbeitungsbaummodell für gekreuzte Quellendimensionen (Meiser & Bröder, 2002) analysiert. Ich schlussfolgere aus den Ergebnissen dieser Studien (a), dass Selbstreferenz eine entscheidende Rolle in Generierungseffektstudien spielt in denen Quellengedächtnis untersucht wird und (b), dass konzeptuelle und perzeptuelle Verarbeitung eine weniger wichtige Rolle spielen als bisher angenommen – die vorliegenden Ergebnisse können vielmehr als Belege zur Stützung eines allgemeineren Erklärungsansatzes, der visuelle und nicht-visuelle Verarbeitung in den Mittelpunkt stellt, interpretiert werden. (Deutsch)
Zusätzliche Informationen:

Das Dokument wird vom Publikationsserver der Universitätsbibliothek Mannheim bereitgestellt.




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Mattern, Sandra D. (2010) The Generation Effect and Source Memory. Open Access [Dissertation]
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