In vielen Unternehmen haben das Ausmaß und
somit auch die Komplexität der Produktsortimente in den letzten Jahren stark zugenommen. Die hohe Anzahl unterschiedlicher Produkte führt nicht nur zu hohen Komplexitätskosten. Es stellen sich auch viele der eingeführten Produkte im
Nachhinein als unprofitabel heraus.
Produkt-Eliminationen stellen daher eine
sinnvolle Möglichkeit dar, zum einen die Komplexität und die damit verbundenen Kosten zu senken und zum anderen unprofitable Produkte aus dem Sortiment zu entfernen. Zudem bieten Produkt-Eliminationen die Möglichkeit, frei gesetzte Ressourcen effektiver zu allokieren.
In vielen Unternehmen herrscht jedoch eine
große Unsicherheit, wie Entscheidungen über Eliminationen getroffen werden sollen. Zudem gibt es in vielen Unternehmen oft interne Widerstände gegen Produkt-Eliminationen. Gleichzeitig fürchten viele Manager negative Reaktionen betroffener Kunden.
Vor diesem Hintergrund zeigt der
Product-Elimination-Excellence-Ansatz
verschiedene Optionen auf, wie die Entscheidungsfindung und die Umsetzung von Produkt-Eliminationen effektiv gestaltet werden können. Im Rahmen der Umsetzung wird dabei vor allem auf die
Umsetzung innerhalb des Unternehmens (interne Umsetzung) und die Umsetzung gegenüber betroffenen Kunden (externe Umsetzung) eingegangen.
Auf Basis einer umfangreichen empirischen Studie beinhaltet der
Product-Elimination-Excellence-Ansatz
einen ausführlichen State of Practice zu Produkt-Eliminationen, der eliminierenden Unternehmen als umfassender Benchmark dienen kann. Zudem wird eine Vielzahl verschiedener Aktivitäten für die Gestaltung von Eliminationen aufgezeigt und hinsichtlich ihres Erfolgsbeitrags analysiert.
Dieser Eintrag ist Teil der Universitätsbibliographie.
Das Dokument wird vom Publikationsserver der Universitätsbibliothek Mannheim bereitgestellt.