Trotz der erheblichen Bedeutung als Kommunikationsinstrument, ist das akademische Interesse am Sponsoring relativ gering. Insbesondere die Wirkung von Sponsoring auf den Konsumenten, haben bislang relativ wenig Beachtung in der Forschung erfahren.
Innerhalb der neuesten Sponsoring-Wirkungsliteratur wird der wahrgenommene Sponsor-Event-Fit als eine zentrale Einflussgröße der Wirkung von Sponsoring auf Konsumenten identifiziert. Dabei wird zwischen dem funktionalen und Image-Fit unterschieden.
Ziel dieser Arbeit ist es, erstmals die Kommunikationswirkung dieser beiden Komponenten des Sponsor-Event-Fits als zwei eigenständige Einflusskomponenten zu untersuchen. Insbesondere wird die Wirkung der beiden Fit-Komponenten auf ein affektives (Einstellung gegenüber der Marke) sowie ein kognitives (wahrgenommene Qualität der Marke) Image-Konstrukt einer Sponsor-Marke analysiert. Darüber hinaus werden die wahrgenommene Glaubwürdigkeit des Sponsors als auch das Produkt-Involvement als diese Zusammenhänge beinflussende Variablen aufgenommen. Die empirische Evaluierung erfolgt im Rahmen eines Online-Experiments am Beispiel der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 mit einer Stichprobe von 873 Teilnehmern. Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass eine Trennung des Sponsor-Event-Fit in den funktionalen und den Image-Fit notwendig ist. Basierend auf diesen Ergebnissen werden ausführliche Management-Implikationen für die Sponsoring-Praxis abgeleitet.
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